Nach dem Auslaufen aus Hamburg nimmt die Prima Kurs in Richtung Süden. Uns trennen zwei Seetage und insgesamt 1.050 Seemeilen bis zu unserem ersten Etappenziel, A Coruña.
Seetage sind meist nicht so spannend. Umso mehr kann man die Zeit für Entspannung, Sport, gutem Essen und Trinken sowie Cocktails verwenden.
Seenotrettung ist Pflicht
Bevor wir allerdings unserem Ziel entgegen fahren können, musste das Schiff jedoch einmal drehen. Die Verwirrung an Bord wurde jedoch schnell aufgelöst: per Borddurchsage erläutert der Kapitän, dass die Prima umdreht um einem Notfall auf See zur Hilfe zu eilen.
Auf der Nordsee trieb ein Schlauchboot. Um sicherzustellen, dass keine weiteren Personen an Bord des Schlauchbootes sind, wird die Prima, immerhin 300 Meter lang und 37 Meter breit, so langsam und sorgfältig an das Schlauchboot ranbugsiert, dass man mit Sicherheit feststellen konnte, das es ohne Besatzung auf der See trieb.

Das Schlauchboot wurde an Bord genommen, damit folgende Schiffe nicht erneut zur Hilfe eilen müssen.
Nach diesem unplanmäßigen Halt nahm die Prima wieder ihren vorherigen Kurs auf.

Und weil wir etwas Glück haben, spielt auch das Wetter mit…



Morgen dann sind wir in A Coruña: der Bericht wird dann wohl online gehen, wenn wir in Porto sind…