Schon die Ankunft in Lissabon mit einem Schiff gestaltet sich als grandioses Erlebnis, aber alles der Reihe nach:
Der Tagesplan sah vor, dass die AIDAprima gegen 8.00 Uhr am Liegeplatz festgemacht hat und für die Landgänge freigegeben ist. Vorab durchfährt das Schiff den Tagus um dann unter der „Brücke des 25. April“ durch zu fahren.
Die Brücke ähnelt optisch ganz stark der Golden Gate Bridge in San Francisco.
Leider war die Durchfahrt gegen 6.15 Uhr angesagt, sodass nur der frühe Vogel den Wurm fangen konnte…


Nach der frühen Fotosession gab es erstmal einen Kaffee zum Aufwärmen. Wir hatten schließlich nur 14° C und dazu kam noch die Feuchtigkeit vom nächtlichen Regen (endlich Urlaubswetter!).


Nachdem dann auch das letzte Drittel unserer Kabine erwacht war, ging es zum Frühstück und danach direkt an Land.
Wir hatten eine „sportliche Radtour“ durch Lissabon gebucht. In Anbetracht der Höhenmeter, die man schon vom Schiff aus erahnen konnte, war ich schon ein wenig erschrocken und hatte inständig die Hoffnung, dass die Räder elektrischen Rückenwind haben…
Unser Guide Diogo holte uns am Schiff ab und ging mit uns in eine kleine Seitengasse, wo wir unsere Fahrräder in Empfang nehmen durften. Allesamt waren gut ausgestattete E-Bikes und tierisch komfortabel.
Mit Diogo fuhren wir die wichtigsten Punkte (Torre de Belem, Museum der Künste, Architektur und Technologie usw.) ab und es ging auch hoch zum „Palacio Nacional da Ajuda“, dem Königspalast.


Natürlich durften die besten „Pasteis de Nata“ nicht fehlen. Vorteil war, dass wir eine Privattour hatten und nur zu viert unterwegs waren, sodass auch ein entsprechender Umweg mit drin war. Mit Zimt und Zucker sind die einfach nur superlecker!

Nach der Radtour haben wir noch einen kleinen Rundgang durch die Stadt gemacht.



Unser nächster Hafen ist dann Lanzarote von dem uns ein Seetag trennt. Über Lanzarote werde ich dann übermorgen schreiben. Bis dahin genießen wir noch ein wenig das gute Wetter! 🙂