Heute hatten wir direkt nach dem Frühstück die Möglichkeit an Deck zu gehen und das Einlaufen in Arrecife, der Hautpstadt Lanzarotes, zu beobachten. Noch bevor der Lotse an Bord ging, wurden wir bereits von grauen Experten zur See begleitet: an der Steuerbordseite gegleiteten uns zwei Delfine in den Hafen.

Wir gingen kurz nach Mittag von Bord und schlenderten ein wenig durch die Marina.

Niklas äußerte den Wunsch, eine Jacht zu kaufen… Die „Gatsby“, eine 16,75m lange Segelyacht, war sein Wunschobjekt und stand glücklicherweise auch zum Verkauf. Wir haben dann mal kurz den Preis recherchiert: sie sollte läppische 180.000 EUR kosten (ohne Mehrwertsteuer)… Wir einigten uns dann auf ein 1,5m langes Schlauchboot!


Danach wurden wir von Yann abgeholt; mit ihm wollten wir eine Wanderung durch Lavafelder und an den Rand eines Vulkans machen. Eine kurze Autofahrt führte uns etwas ins Landesinnere.

Was wirklich faszinierend ist, ist die Tatsache, dass in dieser unwirtlichen Gegend die Natur – langsam aber sicher – zurückkehrt. Kleine Flechten zersetzen Stück für Stück die großen Lavabrocken und wandeln sie in Boden um. Bereits heute wird in der Gegend Wein auf dem Boden angebaut.

Auch Feigenbäume wachsen am Wegesrand.

Insgesamt gingen wir ganze 4 Kilometer, bis wir dann diesen Ausblick genießen durften:
Der Ausflug war letztlich irgendwann – leider – zu Ende und es ging zurück zum Schiff.
